Technische Daten

Hersteller Vekoma
Typ Mad House
Eröffnung Sommersaison 2002
Fahrzeit Pre-Show: ca. 5 Minuten
Fahrt: ca. 3 Minuten
Gondel Zweiseitige Gondel pro seite 40 Personen
Inhalt
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    Bau und Eröffnung

    Der Feng Ju Palace entstand auf dem Gelände, auf dem bis zum Großbrand vom 1. Mai 2001 noch das Tanagra-Theater stand. Dieses wurde beim Brand irreparabel beschädigt, sodass man sich dazu entschied, eine neue Attraktion an diese Stelle zu setzen. Das Tanagra-Theater diente beim Bau des Feng Ju Palace noch als grobe Vorlage. Der Feng Ju Palace wurde im Laufe der Sommersaison 2002 eröffnet und als Attraktion beschrieben, in der „oben nicht mehr oben und unten nicht mehr unten ist.“

    Wartebereich

    Im Wartebereich wird dem Fahrgast zunächst eine bedrohliche Stimmung präsentiert. An der Decke hängen chinesische Laternen, die mal heller und mal dunkler leuchten. Hierzu läuft das Lied „Road to Fear“, in dem chinesische und bedrohliche Klänge zu hören sind.

    Pre-Show

    Öffnet sich die Tür, gelangen die Besucher in den Raum, in dem die Pre-Show stattfindet. Man wird Zeuge, wie der chinesische Dämon Yanluowang und Prinz Akang um die Gunst der Prinzessin Hsiautsai kämpfen. Nach jeder Kampfsequenz wird eine Animatronic aktiviert, von denen es insgesamt vier Stück gibt und die alle verschiedene Handlungen ausführen. Diese Animatronics sind Akangs Diener und sollen die vier Elemente (Wind, Wasser, Erde und Feuer) darstellen. Die knapp fünfminütige Pre-Show endet damit, dass Yanluowang seinen Gegner verletzen und mit der Prinzessin flüchten kann. Im Anschluss daran öffnen sich die Türen zum Fahrraum.

    Die Pre-Show wurde im Vorfeld als Video produziert und wird mittels Beamern und Projektionen auf eine Leinwand reflektiert. Bei den Protagonisten aus dem Video handelt es sich um Kampfsportler des Kölner Wing Chun Centers. Die Kostüme wurden in China angefertigt.

    Fahrt

    Bei einem Mad House ist der Fahrraum meistens achteckig bzw. sechskantig in Längsrichtung konstruiert. Die beiden Seiten sind jeweils mit einem Rundschienensystem versehen, die durch Reibräder angetrieben werden. Dadurch wird eine Drehung des Raumes um 360 Grad ermöglicht. Gleichzeitig sind sowohl an der linken als auch an der rechten Seite des Raumes Gondeln angebracht, die insgesamt 80 Personen fassen. Die Gondeln können in beide Richtungen ausgeschwenkt werden und somit der Raumbewegung folgen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass man auf den Kopf gestellt würde. In Wirklichkeit dreht sich allerdings nur der Raum, während die Gondeln zu beiden Seiten hin um maximal 30 Grad ausgeschwenkt werden.

    Die knapp dreiminütige Fahrt endet damit, dass Yanluowang mithilfe von Akangs Dienern vertrieben werden kann und Prinzessin Hsiautsai gerettet wird.

    Weitere Informationen

    Galerie

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