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Der Grundstein des Themenbereichs Berlin wurde 1970 gelegt. Damals hörte der Themenbereich noch auf den Namen „Alt Berlin“. Aber warum gerade Berlin? Ganz einfach, dort haben sich die beiden Urväter des Phantasialandes – Gottlieb Löffelhardt und Richard Schmidt – kurz nach dem Zweiten Weltkrieg kennengelernt. Der Anfang einer großen Karriere und einer Freundschaft, die einer brüderlichen Beziehung ähnlich war.

Als der Bereich eröffnet wurde, erfüllte er noch die Funktion einer klassischen Main Street. Die Besucher sollten sich nach links und rechts verteilen, weswegen der Themenbereich in erster Linie einen passiven Charakter hatte. Dafür gab es hier Nachbauten des Brandenburger Tors und des Neptunbrunnens zu bewundern. Zuerst lud nur der Wintergarten die Besucher dazu ein, sich länger im Themenbereich aufzuhalten. Hier werden seitdem Premium-Shows angeboten.

In den Folgejahren entwickelte sich der Themenbereich weiter. Im Jahr 1977 wurde die Scala errichtet, in der man seinen Gästen das erste elektronische Puppentheater Deutschlands bot: Die Affenshow Klimbimski. Nebenbei wurden hier einige kulinarische Angebote untergebracht. Das bekannteste von ihnen dürfte das Selbstbedienungsrestaurant sein, das heute auf den Namen „Unter den Linden“ hört und unter anderem auch für Weihnachtsfeiern zur Verfügung gestellt wird.

Die beiden größten Baumaßnahmen im Themenbereich Berlin erfolgten von 1998 auf 1999 und von 2008 bis 2011. In der Winterruhe 1998/1999 wurden alle Fassaden des Bereiches umgestaltet und mit wesentlich mehr Details versehen. Außerdem wurde die Scala zum Schauspielhaus umgestaltet, in dem bis heute der Film „Pirates in 4D“ läuft.

In den Jahren 2008 und 2009 wurden der Neptunbrunnen und das Brandenburger Tor abgebaut. Ferner wurden nach und nach die Gondelbahn 1001 Nacht, der Walzertraum, Bolles Spieleland und die restlichen Kinderattraktionen aus dem Kinderland entfernt, um Platz für Neuheiten zu schaffen. Das Pferdekarussell, das früher hinter dem Brandenburger Tor stand und nun die Stelle besetzt, auf der bis zur Wintersaison 2008 noch der Neptunbrunnen betrachtet werden konnte, ist die einzige ältere Attraktion, die Berlin noch besitzt. Ansonsten wurden von 2009 bis 2012 mit Bolles Flugschule, Bolles Riesenrad, dem Wellenflug, Maus-au-Chocolat und dem verrückten Hotel Tartüff fünf neue Attraktionen für Kinder und Familien errichtet.

Außerdem wurden einige neue Fassaden erbaut. Am Ende der Straße des Themenbereiches Berlin befindet sich nun der Kaiserplatz, der sowohl in der Sommer- als auch in der Wintersaison für eine finale Show genutzt und in der Wintersaison in einen Weihnachtsmarkt verwandelt wird.

Galerie

Attraktionen im Themenbereich Berlin

Gastro&Shops im Themenbereich Berlin